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Der Haushund ist einer der bekanntesten Haustiere in der Welt. Mittlerweile leben Hunde auf allen Kontinenten, dies ist allerdings nur durch Menschenhand ermöglicht worden. Der wissenschaftliche Name eines Haushundes ist Canis Lupus Familiaris.

Der Hund gehört zu den Hundeartigen (Canoidea) an, ein Säugetier aus der Gruppe der Raubtiere. Im Gegensatz zu den Katzenartigen können Sie ihre Krallen nicht einziehen. Die Hundeartigen werden in folgende Familien unterteilt:

 

  • Hunde (Cranidae)
  • Walrosse (Odobenidae)
  • Kleine Pandas (Ailuridae)
  • Marder (Mustelidae)
  • Kleinbären (Procyonidae)
  • Bären (Ursidae)
  • Hundsrobben (Phocidae)

 

Sein direkter Urvater ist nach den neusten Erkenntnissen der gemeine graue Wolf (Canis lupus lupus) und nicht wie bisher angenommen der indische Wolf (Canis lupus lupaster). Untersuchungen in den USA ergaben eine genetische Übereinstimmung von 99,8 Prozent.

 

Haushunde müssen innerhalb ihrer Entwicklung Sozialisiert werden um in ihrer Umwelt zu recht zu finden. Dazu gehört, dass ein Hund lernt sich friedlich gegenüber fremden Menschen und Kindern zu verhalten. Da dieser Sozialisationsprozess hauptsächlich zwischen der zweiten und fünfzehnten Woche stattfindet bieten Hundeschulen so genannte „Welpenspielstunden“ an. Hier lernen die Hunde angemessen auf ihre Umwelt zu reagieren. Konnte ein Hund während dieser Zeit nicht die grundlegenden Regeln erlernen kann er später zu Aggressionen oder Ängstlichkeit neigen.

 

Zum Sozialisationsprozess gehören folgende Punkte:

 

  • Umgang mit anderen Hunden
  • Akzeptanz von anderen Tieren wie zum Beispiel Pferde oder Katzen
  • Friedlicher und aufgeschlossener Umgang mit fremden Menschen
  • Gewöhnung an die Umwelt (z.B. an Autogeräusche oder Menschenansammlungen)

 

Ein Hund wird in der Regel 9 bis 15 Jahre alt. Dabei gilt folgende Faustregel: Die Kleineren Hunde werden älter als die Größeren.